ggg Kunst an Fäden
Die Marionette als Kunstobjekt




© Hessischer Rundfunk – www.hr.de Fernsehportrait im Hessischen Fernsehen 1993
Das Kunstobjekt Marionette stellt ein besondere Herausforderung an den bildenden Künstler dar. Nicht nur der statische, der momentane Ausdruck ist entscheidend, sondern die Dynamik der Bewegungen, die Körpersprache - die Figur wird zur Persönlichkeit.

Im künstlerischen Sinne vermischt sich die bildende Kunst mit der darstellenden Kunst. Der Betrachter ist hin- und hergerissen zwischen Traum und Wirklichkeit. Ein Anspruch, dem übrigens auch die Video-Kunst nur sehr unvollkommen gerecht werden kann.

© Hessischer Rundfunk – www.hr.de Fernsehportrait im Hessischen Fernsehen 1993  

Auch heute noch, wo mein Schwerpunkt in der klassischen Objekt- und Performancekunst liegt, lässt mich diese Welt nicht los. Ichi erkannte schon früh, dass sich die gesamte Variationsbreite von Gefühlen, Stimmungen und Eindrücken am besten durch die immense Ausdrucksfähigkeit und die mitreißende Kommunikationsfähigkeit dieser beweglichen Objekte aus der Bewegung übertragen lassen. Die Figur ist für einen Betrachter hautnah, sie läßt sich sogar berühren, und ist trotzdem fern in einer anderen Welt. Sie ist "wirklich unwirklich", wie ein früherer Ausstellungstitel lautete.

"Espejo - Tangovariationen", privates Video  
"Espejo - Tangovariationen", privates Video  
Figuren-Perfomance "Berührungen"  
Figuren-Perfomance "Berührungen"  
"Schau mir in die Augen, Kleiner", privates Video
Figuren-Perfomance "Schau mir in die Augen, Kleiner"
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